Klappa-Choppa - Fortsetzung
So, es geht weiter.

Schon lange nervte mich die Tatsache dass der originale Ständer seit dem Reifenwechsel zu kurz war und somit arbeitslos.
Ich wollte aber keinen neuen kaufen da die Ständer von der Stange nicht nur furchtbar aussehen, sondern in der Regel auch ungeeignet für ein Klapprad sind. Also blieb mir nur ihn mit einem Rohr zu verlängern. Ein einfaches Rohr sieht doof aus - Also: Sportauspuff! *g*
Vom Hänger hatte ich noch etwas Alu-Rohr übrig und schnitt ein passendes Stück davon ab, schrägte das hintere Ende ab und verzierte es mit kleinen Bohrlöchern um die Ähnlichkeit zu einem Auspuff zu verstärken. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen schwärzte ich mit einer Kerze das Rohr-Innere, denn ein echter Auspuff ist von innen natürlich mit Ruß geschwärzt, hehe!



Vor kurzem veranstaltete eines meiner liebsten Fahrrad-Geschäfte einen Ausverkauf mit 30% auf alles da die Herren umziehen.
(Ich bin übrigens eingeladen zur Neu-Eröffnung einige meiner Räder dort vorzustellen)
Ich hörte im Radio davon und begab mich direkt nach der Arbeit dorthin mit der stillen Hoffnung einen Ledersattel von Brooks günstig ergattern zu können.

Denkste. Alle schon weg. Aber auf einmal hielt Jan ein anderes Teil in der Hand dass die Augen leuchten ließ: Eine 26er Springergabel die im Chrom ertränkt wurde. GEIL! Da ich davon ausging dass ich sie nirgends und niemals so günstig bekommen würde lief ich gleich mit der Gabel raus zum Klapprad und guckte ob alles passen würde. Gekauft!
Dann packten wir noch ein paar Cruiser-Lampen und Pedale ein und fuhren mit der Beute direkt nach Haus um sie zu verbauen.

Das war dann auch das erste mal dass ich das Klapprad seit dem Einbau des Tanks wieder zerlegt und geklappt habe. Es ist also immer noch ein Klapprad! Nach ca. 15 Minuten Gefummel und Geschraube war vom Klapprad nur noch etwas mehr als die Hälfte übrig was dann alles andere als ein Blickfang war.



Der Einbau der Springergabel verlief zu meinem eigenen Erstauenen ohne große Probleme, denn eigentlich geht immer irgendwas schief.
Das einzige Problem war, dass die alte Lampe nicht zwischen die Gabelstreben passte und somit die ursprüngliche Lampe wieder eingesetzt wurde und nun mit der Elektrik der anderen ausgestattet ist.



Nach einer ersten Testfahrt und ein paar merkwürdigen Geräuschen wurde alles nochmal festgezogen und die Federhärte eingestellt.
Jetzt fährt sich alles wunderbar und auch die Gefahr dass sich die Gabel durch die starke Feder selbst löst ist gebannt. An der härte der Feder merkt man aber noch dass die Gabel nicht für ein Klapprad gebaut wurde. Es ist eigentlich zu leicht.
Im großen und ganzen sieht das ganze dann wie folgt aus.

(Das vordere Schutzblech wurde inzwischen auch wieder angepasst und eingebaut)

Zugegeben, die Heckflosse sieht etwas schlampig aus. Zumindest sehe ich das mittlerweile so. Auch das Rücklicht entspricht noch nicht meinen Vorstellungen und ist nicht wirklich ein Eigenbau sondern nur eine verkleidete, gedrehte Lampe. - Also weg mit dem Schund.
Yobbo (der Typ dem das Bonanza gehört) hatte vor einiger Zeit mal die Idee die Heckflosse mit mit LEDs auszustatten und nun war es an der Zeit diese Idee umzusetzen. Da ich nicht schweißen, kann wählte ich Kupfer als Grundmaterial. Das kann man löten und das widerum habe ich schon als kleiner Stöpsel gemacht. Also ab in den Baumarkt und das teure Metall besorgt. In der Form soll die neue Flosse der alten ähneln, nur wird sie eben breiter und läuft nach oben hin spitz zu. Somit sieht sie einer echten Hai-Flosse noch ähnlicher.



Während des Aufbaus tauchten immer wieder Probleme mit der Form auf. Eine genaue Skizze zum Aufbau gab es nicht - Alles entstand aus dem Kopf heraus. Nach drei Fehlversuchen war dann endlich die endgültige Form gefunden und es ging an die Feinarbeiten.



Nachdem alles überschüssige Zinn abgefeilt wurde, kam eine großzügige Schicht Spachtelmasse drauf worauf hin es dann wieder "schleifen" hieß.
Nach drei Schichten Grundierung und zwei Schichten Basislack in Anthrazit war das Gehäuse fertig und ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin!
Vor allem aber bin ich mir sicher dass sowas NIEMAND an seinem Rad hat, HA!



Jetzt geht es ans Eingemachte, genauer gesagt an die LEDs. Damit das Rücklicht nicht nur leuchtet sondern Nachts auch wirklich für meine Sicherheit sorgt, habe ich mich für 7 klare LEDs mit 5mm Breite (1,7 - 2,4 V) und einer Leuchtkraft von 200 MCD entschieden. Insgesamt also 1400 MCD und somit viel heller als eine gewöhnliche Glühbirne für Rücklichter. Da ich nicht sonderlich bewandert in Sachen Elektronik bin, habe ich zunächst alle LEDs in Reihe geschalten und stellte fest dass die Spannung von 3 x 1,5V nicht genügt. Es blieb alles dunkel. Die optimale Leistung erreicht man hierbei wenn man jeweils 2 LEDs verbindet. Deshalb habe ich den Kreis also in 4 Gruppen unterteilt und endlich funktionierte alles und im Detail sieht das ganze dann so aus:


(oben links sieht man meinen Lampentester Marke Eigenbau *g* )

Fortsetzung folgt..






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